Hat mich dieses Jahr verändert?

Wer bis jetzt durchgehalten und auch meinen ersten Bericht gelesen hat, weiß die Antwort.

Ich habe wirklich nicht erwartet, welches Ausmaß diese „Horizonterweiterung“ annimmt.

Zu Saschas und meinem großen Glück durften wir fast unser gesamtes Jahr mit Rudolf Grimm – von Beruf unser Held und Leistungssportler mit 74 Jahren – verbringen. Er hatte nach seiner Pensionierung als Solo-Cellist in Koblenz einen Freiwilligendienst mit ASF in Theresienstadt ausprobiert und scheint irgendwie „hängen geblieben“ zu sein, denn er kam fast jeden Tag unseres Jahres ins Freiwilligenbüro.

Mit Leuten zu sprechen, die einen solchen Erfahrungsschatz haben und trotzdem auf der „gleichen Wellenlänge“ sind, ist unersetzlich.

Dadurch, dass wir (Sascha, Rudolf und ich, meist auch unser Ex-Gedenkstättenmitarbeiter Karel) des Öfteren in „unserer Vinotheka“ zusammensaßen und Rudolf Geschichten von früher zum Besten gab, habe ich nicht so viele tschechische Mädchen kennengelernt wie mir prophezeit wurde und leider ist mein Tschechisch immer noch nicht salonfähig, aber ich kann nicht sagen, dass ich nicht viel erlebt habe.

Rudolf scheint sich in Tschechien verliebt zu haben, genau wie ich.

Litomerice
unser „Lito“ (Litomerice) im Schnee

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